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Benennung

Leerstandsmanagement.

NEST aktiviert leere Gebäude, Hallen und Areale, für Eigentümer:innen, Gemeinden und Entwickler:innen. Seit 2015, vom Straßenlokal bis zum Stadtteil.

Kennung
NEST-HOME-01
Dokumentenart
Startseite
Rechtsinhaber
NEST Agentur für Leerstandsmanagement GmbH
Ersteller
NEST
Ausgabedatum
20.10.2026
Maßstab
1:1000
Sprache
DE
Status
veröffentlicht
Blatt
1/1

Die Wortmarke NEST als Grundriss. Im E ziehen Menschen ein und die Räume werden gelb.

Warum Orte leer stehen

Leerstand entsteht, wenn Nutzung, Mittel oder Vision fehlen. Orte stehen nicht leer, weil sie wertlos sind, sondern weil Entscheidungsgrundlagen fehlen.

Eigentümer:innen wissen nicht, was möglich ist.

Nutzer:innen wissen nicht, dass etwas möglich ist.

Verwaltung sieht zu viel Risiko und zu wenig Evidenz.

Das gilt für das Erdgeschosslokal genauso wie für ein Industrieareal. NEST bringt diese Seiten zusammen und liefert, was für eine Entscheidung fehlt: einen geöffneten Ort, Daten und ein Modell, das sich trägt.

Für wen wir arbeiten

Eigentümer:innen

Sie besitzen ein Lokal, ein Haus oder eine Halle, die leer steht oder bald leer steht. Wir prüfen Zustand und Potenzial, finden passende Nutzer:innen und begleiten die erste Öffnung, bis Sie auf Grundlage echter Erfahrung entscheiden können.

  • Markt 8, Wien
  • Villa Müller, Feldkirch 2018 bis 2023
Als Eigentümer:in anfragen

Gemeinden und Verwaltung

Ortskern, Innenstadt oder Quartier: Wir erfassen den Leerstand, entwickeln eine Strategie und setzen erste Nutzungen um.

  • Bregenz: Strategie und Handbuch zur Leerstandsaktivierung 2019 bis 2020
  • Schönsee: Reaktivierung des Stadtkerns 2019
  • Kempten: Digitales Stadtlabor 2022 bis 2023
Als Gemeinde anfragen

Entwickler:innen und Bauträger

Zwischen Kauf, Planung und Baubeginn liegen oft Jahre. Wir öffnen den Ort in dieser Zeit, testen Nutzungen und sammeln Daten, die in Ihre Planung einfließen.

  • Funkhaus Wien 2025
  • Spinnerei Feldkirch seit 2025
Als Entwickler:in anfragen

Vier Schritte vom leeren Raum zum tragfähigen Ort

Es ist immer ein Prozess. Wir gehen ihn in vier Schritten und erfassen dabei laufend Daten.

  1. Öffnen

    Eine niederschwellige Erstöffnung des Ortes. Minimale Investition, maximale Lernkurve.

  2. Erkennen

    Wir beobachten, was am Ort tatsächlich geschieht, und erfassen es quantitativ und qualitativ. Echte Nutzung statt theoretischer Annahmen.

  3. Präzisieren

    Aus den Daten entstehen Nutzungsszenarien, Wirtschaftlichkeitsmodelle und eine Einschätzung der sozialen Wirkung, verglichen mit Werten aus anderen Projekten.

  4. Verstetigen

    Wir sind fertig, wenn drei Fundamente stehen: eine aktive Gemeinschaft, die den Ort trägt, eine flexible, robuste Struktur, die Nutzung ermöglicht, und ein wirtschaftliches Modell, das den Ort langfristig erhält.

Von der Zwischennutzung in den Betrieb

Der Umlauf in drei Stationen: Zwischennutzung, Planung, Verwaltung.

  1. Zwischennutzung

    Der Ort wird geöffnet und zum ersten Mal wieder genutzt. Das ist die Pioniernutzung: minimale Investition, maximale Lernkurve.

  2. Planung

    Aus dem, was am Ort tatsächlich geschieht, entstehen Nutzungsszenarien, Wirtschaftlichkeitsmodelle und eine Einschätzung der Wirkung.

  3. Verwaltung

    Ein wirtschaftliches Modell und eine robuste Struktur halten den Ort im Betrieb. Dieser Teil trägt über die Zwischennutzung hinaus.

Vier Werkzeuge für Entscheidungen im Bestand

Datengestützte Bestandsanalyse

Räumlich, technisch, sozial, wirtschaftlich und rechtlich, vor der Nutzung und währenddessen. Ergebnis ist Evidenz statt Willkür.

Pioniernutzung

Ein Ort wird zum ersten Mal wieder genutzt, mit wenig Aufwand und echten Nutzer:innen. So werden Risiken kleiner und Potenziale sichtbar.

Nutzungskonzept und Wirtschaftlichkeit

Nutzungsszenarien, Wirtschaftlichkeitsmodelle und eine Folgenabschätzung für das Umfeld, laufend ausgewertet und mit Benchmarks aus unseren Projekten verglichen. Daraus lassen sich Prognosen ableiten, architektonisch, städtebaulich, sozial und wirtschaftlich.

Digitaler Zwilling

Ein 3D-Scan mit Matterport, ein BIM-Massenmodell und ein Facility- und Betriebskostenmodell. Das ist die Grundlage für Kostenoptimierung und für Eigentümerentscheidungen, die sich belegen lassen.

oder direkt bei Matterport öffnen

Der 3D-Scan wird von Matterport geladen. Erst mit Ihrem Klick verbindet sich Ihr Browser mit matterport.com.

Vom Straßenlokal bis zum Stadtteil

Die Blockaden sind in jedem Maßstab dieselben. Deshalb arbeiten wir mit derselben Methode, ob es um 250 Quadratmeter oder um 500 Hektar geht.

  1. S Zwischennutzung von Straßenlokalen Markt 8, Wien 1090: Souterrainlokal als Bürogemeinschaft mit Co-Working, rund 245 m².
  2. M Bespielung ganzer Gebäude Villa Müller, Feldkirch: Coworking, Seminare, Veranstaltungen und Residenz.
  3. L Entwicklung von Quartieren CREAU, Wien-Krieau: Pioniernutzung auf rund einem Hektar.
  4. XL Konzepte für die Stadtentwicklung Oberes Hausfeld, Wien 1220: Programm für die Sockelzone eines neuen Stadtteils.
  5. XXL Potenzialanalyse von Stadtteilen Umfeld Hauptbahnhof Wien: Studie über mehr als 500 Hektar.

Ausgewählte Projekte

Spinnerei Feldkirch-Gisingen

Denkmalgeschütztes Textilindustrieareal der F.M. Hämmerle Holding AG mit 70.610 m². Seit Dezember 2025 betreut NEST eine Pionierphase auf rund 1.000 m² in Halle 1 und im ehemaligen Verwaltungstrakt.

NEST ist Schnittstelle zwischen Stadt, Eigentümer und Nutzer:innen und baut ein Netzwerk früher Interessent:innen auf. Dazu leitet NEST das Forschungsprojekt „Spinnerei Gisingen: Integrale Projektentwicklung für nachhaltige Baukultur“ mit der TU Wien und stadtland; gefördert wird es vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport im Rahmen des Förder-Calls Baukultur.

Ort
Feldkirch-Gisingen, Vorarlberg
Areal
70.610 m², denkmalgeschützt
Eigentümerin
F.M. Hämmerle Holding AG
Pionierphase
rund 1.000 m², seit Dezember 2025
Forschung
TU Wien, stadtland
Förderung
Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, Förder-Call Baukultur
Leitung
NEST
  1. 2025

    Funkhaus Wien

    Argentinierstraße, 1040 Wien

    Ehemaliges ORF-Funkhaus in der Argentinierstraße, ein Industriedenkmal der 1930er Jahre. NEST beriet die Phase 0 und die Pionierphase, von März bis Dezember 2025.

    Beratung
  2. 2015 bis 2018

    CREAU

    Wien-Krieau

    Ehemalige Stallgebäude auf rund einem Hektar im Prater-Umfeld: NEST konzipierte und betreute die Pioniernutzung mit Schwerpunkt Handwerk, Kultur und Catering.

    Pioniernutzung
  3. 2018 bis 2023

    Villa Müller

    Ardetzenberg, Feldkirch (A)

    Ein Einfamilienhaus am Ardetzenberg als Coworking, Seminarort, Veranstaltungsort und Residenz, 2018 bis 2023. NEST konzipierte und betreute die Pioniernutzung.

    Pioniernutzung
  4. 2016 bis 2017

    Oberes Hausfeld

    Oberes Hausfeld, 1220 Wien

    Konzept für die Programmierung und Organisation der Sockelzone eines neuen Stadtentwicklungsgebiets, gemeinsam mit superwien architektur und dem Designstudio WHY.

    Konzept

Alle Projekte ansehen

Phase Null: Wissen, bevor gebaut wird

Phase Null: noch nichts eingezeichnet

Die Phase Null klärt, was ein Ort braucht und verträgt, bevor eine Planung beginnt: Bedarf, Standort, Zustand, Nutzungspotenzial. Bei der Spinnerei Feldkirch läuft sie als Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Dreieck aus Universität, NEST und Reallabor. Die Pionierphase ist dabei Reallabor und Lehrmaterial zugleich.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport im Rahmen des Förder-Calls Baukultur gefördert. Beteiligt sind die TU Wien (Forschungsbereich Denkmalpflege und Bauen im Bestand) und stadtland.

NEST in der Presse

  1. 09.12.2025 MeinBezirk Feldkirch Hämmerle Areal Gisingen: Planungsverfahren läuft auf Hochtouren, Zwischennutzung ab sofort
  2. 11.06.2022 Architekturtage Zu Besuch bei NEST Agentur für Leerstandsmanagement
  3. 30.10.2021 NEUE Der Architekt, der keine Häuser baut
  4. 14.07.2018 Die Presse Beleben statt brachliegen lassen
  5. 29.06.2017 Der Standard Büro wird Studentenheim: Zwischennutzer, die zu Mietern werden
  6. 18.07.2015 Die Presse Neues Leben für leere Räume, und sei es bloß vorübergehend
  7. 03.06.2015 Ö1 Nachtquartier
  8. 28.05.2015 ORF Start-Ups: Das schnelle Geld mit der guten Idee

Häufige Fragen zu Leerstandsmanagement und Zwischennutzung

Was ist Leerstandsmanagement?

Leerstandsmanagement bringt ungenutzte Gebäude, Flächen und Areale wieder in Nutzung. Es beginnt mit einer Analyse des Bestands, öffnet den Ort für erste Nutzungen und endet mit einem Modell, das sich langfristig trägt. NEST arbeitet dafür mit einer Bestandsanalyse, Pioniernutzungen, einem Nutzungskonzept mit Wirtschaftlichkeitsrechnung und einem digitalen Zwilling.

Was ist eine Pioniernutzung?

Eine Pioniernutzung ist die erste Wiederöffnung eines Ortes, mit geringer Investition und echten Nutzer:innen. Sie zeigt, was am Ort funktioniert, bevor Geld in einen Umbau fließt. Die Spinnerei Feldkirch und die CREAU in Wien sind Beispiele.

Was passiert in der Phase Null?

In der Phase Null werden Bedarf, Standort, Gebäudezustand und Nutzungspotenzial untersucht, bevor eine Planung beginnt. Das reduziert das Risiko späterer Fehlentscheidungen. Bei der Spinnerei Feldkirch läuft die Phase Null als Forschungsprojekt mit der TU Wien.

Arbeitet NEST auch außerhalb von Wien?

Ja. Projekte gab es unter anderem in Feldkirch, Bregenz, Andelsbuch, Schönsee, Trofaiach, München, Kempten und Straubing.

Wie unterscheidet sich NEST von Kreative Räume Wien?

Kreative Räume Wien ist die Service- und Beratungsstelle für Leerstandsaktivierung und Zwischennutzung im Auftrag der Stadt Wien. NEST ist eine private Agentur. Wir werden von Eigentümer:innen, Gemeinden und Entwickler:innen beauftragt und setzen Projekte um, auch außerhalb von Wien und für Industrie- und Denkmalareale.

Wann ist Ihre Aufgabe erfüllt?

Wenn drei Fundamente stehen: ein soziales (eine aktive Gemeinschaft, die den Ort trägt), ein architektonisches (eine flexible, robuste Struktur) und ein wirtschaftliches (ein Modell, das den Ort langfristig erhält).

Weitere Fragen zu Kosten, Dauer, Rückgabe und Genehmigung beantworten wir gern im Gespräch.

Über NEST

NEST wurde 2015 in Wien gegründet, als erste Agentur für Leerstandsmanagement in Österreich. Wir sind Architektinnen und Architekten, die sich mit dem beschäftigen, was schon da ist. Unser Ziel ist, durch Netzwerke das Stadtbild positiv zu verändern, denn nur eine lebendige Stadt ist ein lebenswerter Ort.

Geschäftsführer ist DI Lukas Böckle, Gesellschafterin DI Mag. Angelika Schmied.

Wir öffnen Orte wieder für alle, die sie brauchen. Wir verringern Risiko durch schrittweise Entwicklung, mit kontrollierten Experimenten statt Visionen aus dem Elfenbeinturm. Wir legen Grundlagen für langfristige Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl.

Ort, ungefähre Größe, aktuelle Nutzung. Freiwillig.

Pflichtangaben: Rolle, Name, E-Mail, Nachricht und Zustimmung. Ihre Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet.